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Radtouren

Am Sonntag, 10. Juli, wiederholen wir eine schöne Tour von vor drei Jahren. Dazu treffen wir uns um 10 Uhr U-Kiekut, radeln den Billeweg bis Bergedorf und dann auf der Strecke der ehemaligen Vierländer Marschdammbahn bis Zollenspieker. Nach einer kleinen Pause nehmen wir das nächste Teilstück der Marschdammbahn bis Moorfleet in Angriff, bevor es weitergeht über Kaltehofe bis zum Hauptbahnhof. Dort nehmen wir die Bahn nach Ahrensburg. Alternativ können wir je nach Wetter und Lust an der Wandse zurück nach Großhansdorf radeln. Verpflegung aus den Satteltaschen, Kaffee-Einkehr nach Absprache, Streckenlänge ca. 65 bzw. 90 km.

Unsere August-Tour startet am 14. des Monats um 10 Uhr am U-Bahn Kiekut. Wir radeln ca. 60-65 km im süd-östlichen Stormarn, nähere Angaben folgen. Verpflegung aus den Satteltaschen, Kaffee-Einkehr nach Absprache.

Die Mittwochstour am 27. Juli muss leider ausfallen, vielleicht hat jemand Lust, diese leichte Tour von ca. 30 km zu führen? Die dann folgende Mittwochstour startet am 24. August wie gewohnt um 14 Uhr am U-Kiekut.

Elke Meyer, Telefon 04102-65980 oder 0170-2864400

Bericht: Die blaue 8 um den Schweriner See

Radtour-Foto 1_RäderRadtour-Foto 3_ Welterbehaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Radtour-Foto 2_ Hotel FritzRadtour-Foto 4_ St.Georgien Radtour-Foto 5_ KarstadtPetrus hatte ein Einsehen. Trocken konnten wir 15 Radler am Anreisetag (Abb. 1) trotz gegenteiliger Wettervorhersagen von Bad Kleinen nach Schwerin radeln. Am Marktplatz wurden die Räder abgestellt und schon begann auch die Stadtführung. Nach einer Einkehr im Cafe Prag radelten wir weiter zu unserem Hotel Fritz in Krebsförden südlich von Schwerin (Abb. 2).

Am Montag allerdings änderten wir in weiser Voraussicht unsere Pläne. Schon am frühen Morgen tröpfelte es und hörte auch tagsüber nicht auf. So fuhren wir denn mit Bus und Bahn nach Wismar. Dort machten einige von uns eine Stadtrundfahrt, andere erkundeten zu Fuß die Stadt. Wismar, 2002 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen, repräsentiert geradezu ideal eine Hansestadt des 14. Jahrhunderts. Viele Informationen dazu konnten wir im Welterbe-Haus (Abb. 3) in Erfahrung bringen. Der alte Stadtkern ist beinahe unverändert erhalten geblieben. Besonders beeindruckend sind immer wieder die drei gigantischen Kirchen als Zeugen der Backsteingotik. So führte uns der Weg vom Bahnhof zuerst zu St. Nikolai, die nach St. Marien in Lübeck die zweithöchste Backsteinbasilika der Welt ist. Sie ist die einzige der drei Kirchen, die im Weltkrieg unzerstört blieb. St. Georgen dagegen wurde zerstört und 1990 bis 2010 wieder aufgebaut (Abb. 4). In St. Marien gibt es einen 3D-animierten Film zur Entstehung der Kirche: ›Bruno Backstein, Wege zur Backsteingotik‹. Eine Sehenswürdigkeit muss noch erwähnt werden, das Karstadt-Kaufhaus. 1881 gründete der aus Grevesmühlen stammende Rudolf Karstadt in der Krämerstraße 4 sein erstes Kaufhaus (Abb. 5). Als wir dann am späten Nachmittag nach Schwerin zurückfuhren, hatte es auch endlich aufgehört zu regnen.

Radtour-Foto 6_ blaue AchtRadtour-Foto 7 der richtige WegAm Dienstag machten wir dann endlich unsere große Radtour auf der ›Blauen 8‹ (Abb. 6). Dieser Radweg führt um den Kleinen und Großen Schweriner See. Die Ausschilderung ließ zu wünschen übrig. So mussten Elke, Hajo und Sabine des Öfteren über den richtigen Weg entscheiden (Abb. 7). In Bad Kleinen konnten wir uns in einer Fischräucherei (Abb. 8) an knusprigen Fischbrötchen laben und im Cafe der Schlossgärtnerei Wiligrad Kuchen genießen. So ließen sich die 72 km für die meisten Mitfahrer doch gut schaffen.

Radtour-Foto 8_FischräuchereiRadtour-Foto 9_DorfkirchenAm Mittwoch dann wollte es Elke noch mal so richtig wissen. Es ging im großen Bogen über die Dörfer mit ihren wunderschönen Dorfkirchen (Abb. 9) wieder nach Bad Kleinen zur Rückfahrt mit der Bahn. Leider regnete es die meiste Zeit, was mir persönlich etwas die Laune trübte. Aber in Bad Kleinen wartete die nächste unangenehme Überraschung. Wir fanden keine Einkehrmöglichkeit. Entweder hatte das Restaurant gerade die Küche geschlossen (um 14:00 Uhr) oder es hieß ›Geschlossene Gesellschaft‹ oder der einzige Bäcker im Ort hatte trotz Schild ›Geöffnet‹ nicht geöffnet!

›Bloß weg hier‹ war die Meinung der meisten Radler. So einfach ging es dann doch nicht. Eine wenig freundliche Schaffnerin beharrte auf der Maßgabe ›Nur 6 Räder im Fahrradabteil‹. Sie zählte mehrfach, kam aber leider immer auf die Zahl 7. Schlussendlich mussten die restlichen Mitglieder unserer Gruppe eine Stunde später fahren.

Als dann alle wieder in Ahrensburg eingetroffen waren, gab es noch ein nettes Beisammensein im Restaurant Tunici. Alle waren wieder froh und munter. Wir freuen uns schon auf die Fahrradtour mit Elke im nächsten Jahr.

Bettina Lassen-Reißmann

 

Radwanderwoche vom 14. bis 21. September 2022

Diese Vier-Flüsse-Tour ist vor allem spannend für diejenigen, die sich für die Kultur und Geschichte Mitteldeutschlands interessieren. Die geschichtliche Zeitspanne, die hier abgeradelt wird, ist gewaltig: von der Bronzezeit (Himmelscheibe von Nebra) über das hohe Mittelalter (Stifterfiguren im Naumburger Dom) bis zur preußischen Kanonenbahn (heute ein schöner Radweg). Also sollte das nicht langweilig werden.

Mittwoch, 14.09. Von Magdeburg nach Barby (46 km): Anreise mit der Bahn von Ahrensburg nach Magdeburg, mit den Rädern weiter bis Barby an der Saalemündung. Vom Magdeburger Hauptbahnhof fahren wir über den Werder auf die rechte Elbseite. Je nach Hochwasserlage bzw. Deichbauarbeiten auf dem Deich oder inlands über Pechau nach Schönebeck, Pretzien zur Saalemündung. Hier Elbquerung entweder auf ehem. Eisenbahnbrücke oder Fähre nach Barby. (1. Übernachtung)

Donnerstag, 15.09. Von Barby nach Bernburg (40 km): An der Saale von Barby nach Bernburg. Von Barby über Calbe (Markt mit Roland) und Nienburg (Markt, Glockenspiel) nach Bernburg; Stadtbummel. (2. Übernachtung)

Freitag, 16.09. Von Bernburg nach Halle (60 km): Von Bernburg über Plötzkau (Renaissance-Schloss) über Könnern, Alsleben, Rothenburg, Wettin und Brachwitz nach Halle; Stadtbummel. (3. Übernachtung)

Samstag, 17.09. Von Halle nach Naumburg (60 km): Von Halle nach Schkopau (Renaissance-Schloss) und Merseburg, (Besichtigungen). Weiter über Leuna, Bad Dürrenberg, Weißenfels, Sonnenobservatorium Gosek (Abstecher) nach Naumburg; Stadtbummel. (4. Übernachtung) 

Sonntag, 18.09. Von Naumburg nach Memleben (Unstrut) (40 km): Besichtigung Naumburger Dom. Über Blütengrundfähre zur Unstrut nach Freyburg (Unstrut-Wein). Fahrt über Nebra (Sonnenscheibe, Museum, Besichtigung) nach Memleben (Kloster und Kaiserpfalz). 5. Übernachtung)

Montag, 19.09. Von Memleben nach Sömmerda (64 km): Von Memleben nach Heldrungen (Wasserschloss) nach Sömmerda. (6. Übernachtung)

Dienstag, 20.09. Von Sömmerda nach Mühlhausen (70 km): Nach Gebesee (Schloss), Bad Langensalza (Abstecher) nach Mühlhausen. (7. Übernachtung)

Rad Kanonenbahn RadwegMittwoch, 21.09. Von Mühlhausen nach Eschwege (62 km): Nach Dingelstedt (Unstrut-Quelle) über den Kanonenbahn-Radweg nach Frieda an der Werra und weiter nach Eschwege. (8. Übernachtung)

Donnerstag, 22.09.: Rückfahrt mit DB und ME über Göttingen nach Ahrensburg

Kosten: Übernachtung im Doppelzimmer: ca. 650,00 €, Bahnfahrt 45,00 € / Teilnehmer; Eintritte, Fähren, etc. 30,00 €/Teilnehmer. Teilnehmerzahl begrenzt / wegen Bahntransport keine E-Bikes

Anmeldung bis 28. Februar 2022 bei Peter Tischer, Telefon 04102-62005,
E-Mail petertischer@t-online.de>

 

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