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Radtouren

Unsere Radtouren starten sonntags um 10 Uhr am U-Bahn Kiekut.

Am Sonntag, 8. Juli, unternehmen wir eine Dörfertour von ca. 55 –­60 km in Richtung Mölln. Treffpunkt ist um 10 Uhr am U-Bahnhof Kiekut. Verpflegung aus den Satteltaschen an einem lauschigen Plätzchen, Kaffeetrinken und dergleichen nach Absprache.

Die Tour am Sonntag, 12. August, wird noch nicht verraten, lassen Sie sich überraschen! Treffpunkt 10 Uhr Kiekut, Streckenlänge ca. 55 – 60 km, Verpflegung aus den Satteltaschen.

Elke Meyer, Telefon 04102-65980, Mobil 0170-28 644 00

 

Die Nachmittags-Touren finden von April bis Oktober statt. Wer Spaß in der Gruppe hat und nebenbei unsere schöne Umgebung kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen mitzufahren! Jeden vierten Mittwoch im Monat treffen wir uns um 14:00 Uhr am U-Bahnhof Kiekut. Die Länge der Touren ist ca. 25-30 km, unterwegs kehren wir auch mal ein. Die nächsten Touren sind am 25. Juli und 22. August.

Rudolf Lück, Telefon 63579

 

Bericht: Radwanderung des Heimatvereins im Elbe-Weser-Dreieck vom 8. – 11. Juni

Unsere acht Radler fahren am Freitag, 8. Juni, per Bahn von Ahrensburg nach HH-Harburg. Die Sonne lacht vom blauen Himmel, das Thermometer zeigt ca. 28 – 30°C an. Ein leichtes Schnaufen ist zu hören, denn manchmal schieben wir die Räder, ja wir sind in den Harburger Bergen. Man nennt den Staatsforst Rosengarten auch den ›alpinen‹ Teil des Radfernweges. Vorbei am Freilichtmuseum Kiekeberg führt der Weg in Richtung Appel und Hollenstedt. Ein hübscher Ort mit schönen Bauernhäusern. Hier hat Max Schmeling ca. 55 Jahre gelebt, eine 1,70 m große Bronze-Skulptur erinnert an ihn.

Rad-Elke Meyer Tour (2)

An einem schattigen Plätzchen genießen wir unser Picknick. Verschiedene Sorten Obst, aber auch Kekse, reichen wir herum. Gestärkt und ausgeruht radeln wir weiter an der Oste entlang auf der alten Heerstraße Napoleons über Heidenau zum Tister Bauernmoor, einem Hochmoor mit ca. 570 ha Fläche. Wir erinnern uns an die Tister Moorbahn und machen einen Schlenker. Natürlich wollen wir auch mit der Bahn fahren, denn nicht alle kennen das Moor und die Bahn. Günther Klindtworth, ehrenamtlicher Helfer, holt schnell den Zug aus dem Schuppen, und schon geht die Fahrt los. Er hat viel zu erzählen. Im Herbst rasten hier bis zu 20.000 Kraniche, Seeadler und andere seltene Vögel kommen hier zur Rast. Nun müssen wir uns sputen, denn wir sind zum Abendessen im Hotel Schröder in Klein Meckelsen angemeldet. Ein klasse Hotel, wir sind begeistert. Das kann wohl nicht mehr getoppt werden.

Rad-Elke Meyer Tour (4)Nach einem herrlichen Frühstück ist Zeven, Landkreis Rothenburg/Wümme, unser nächstes Ziel. Hier wollen wir uns die Kirche St. Viti mit dem Klosterkomplex anschauen, der aus dem 12. Jahrhundert hervorgeht. Wir fahren an Wiesen, Felder und hübschen Orten vorbei, kleine Wälder oder Alleen spenden uns Schatten. In Fischerhude an der Wümme, einem Künstlerort mit sehr hübschen Fachwerkhäusern, wollen wir nicht nur Wasser trinken; Kaffee und Kuchen ist angesagt, aber wo? Im Café im Rilke-Haus. Ein super Café mit einem zauberhaften Garten, leider bekommen wir keinen Platz. Etwas weiter finden wir noch ein Café; hier ist es auch recht nett und schattig, der Kuchen schmeckt ebenfalls.

Lilienthal ist unser Ziel, wo wir übernachten. Neben unserem Hotel sehen wir das wiederaufgebaute 27-Fuß-Spiegelteleskop. Das Original ist 1793 von Johann Hieronymus Schroeter im Amtsgarten von Lilienthal errichtet worden. Es war die größte Sternwarte auf dem europäischen Kontinent.

Abendessen gibt es nicht im Hotel. So gehen wir frisch geduscht in den Ort und kehren bei einem Spanier ein, der uns empfohlen wurde. Tapas, Salat, Paella und andere Kleinigkeiten schmecken uns. Drei Spanier spielen spanische Musik, es ist eine Bomben-Stimmung. Die Band muss wegen der späten Stunde die Musik leider einstellen, wir trinken noch einen Absacker – ›Tunél‹. Im wahrsten Sinne des Wortes, es war ein spanischer Abend: Spanisches Essen, spanische Musik und eine laue Sommernacht!

Rad-Elke Meyer Tour (7)Pünktlich zur Abfahrt nach dem Frühstück fing es ›leise‹ an zu regnen. Der Regen wird mehr und wir ›verkleiden‹ uns. Nach ca. 3 Stunden ist der Spuk vorbei, die Sonne lässt sich wieder blicken. Wir sind in Lemwerder. Hier liegt das ›Schulschiff Deutschland‹, das letzte Deutsche Vollschiff, ein Dreimaster, ein maritimes Kulturdenkmal. Die Fähre bringt uns auf die andere Weserseite, vorbei an der Lürrssen-Werft und anderen Bootswerften und Firmen.

Wir fahren teils auf, teils neben dem Deich bis nach Elsfleth und weiter nach Brake. Nach einigem Suchen finden wir unser Hotel, am Rande eines Wäldchens gelegen, nahe am Gewerbegebiet. Hier sind alle Zimmer sehr liebevoll und in verschiedenen Farben eingerichtet. Nach dem leckeren Frühstück fahren wir wieder auf dem Radweg zur Fähre, die uns auf die andere Seite befördert. Nun ist nur noch Flachland, ein Highlight ist die Große Luneplate, größtes Naturschutzgebiet im Land Bremen. Es ist öffentlich zugänglich, auch Büffel sollen hier weiden. Von einem Aussichtsturm können wir Vögel beobachten und auch schon die Hochhäuser von Bremerhaven sehen. 2015 wurde das 1.400 ha große Naturschutzgebiet im Bremerhavener Fischereihafen unter Schutz gestellt. Eine Baustelle auf dem Deich versperrt uns den Weg, wir müssen zurück und unsere Räder den Deich und eine steile Treppe hinunterschieben (unsere zwei Männer haben kräftig geholfen). Mit einem oder auch zwei Fischbrötchen lassen wir die Seele baumeln, genießen noch die Sonne und das Wasser. Dann heißt es Abschied nehmen von Bremerhaven.

Die Bahn bringt uns wieder über Hamburg nach Ahrensburg – wir haben viel Platz im Fahrradabteil (das sind wir nicht gewöhnt!). Ein Eisbecher in Ahrensburg schmeckt super, und wir lassen noch einmal die Tour Revue passieren. Ein Dankeschön an unseren ›Guru‹ Elke!

Erika Lembcke

 

Vorschau auf die Radwanderungen im Jahr 2018

Über das Hohe Venn – Auf alten Bahntrassen durch die Eifel

Am Ende der Sommerferien beginnt unsere diesjährige Radreise. Die 8-tägige Tour beginnt am 16. August in Aachen und endet am 23. August in Remagen am Rhein. An- und Abfahrt auch dieses Mal mit der Deutschen Bahn.

Radwanderung Tischer EifelradwegWir kombinieren dabei verschiedene Radstrecken, die auf ehemaligen Eisenbahnstrecken in der Eifel zum Teil ganz neu angelegt wurden. Die meisten Kilometer werden auf dem 2014 ausgezeichneten Vennbahn-Radweg geradelt. Mehr als ein Jahrhundert lang verband der Zugverkehr der Vennbahn die Kaiserstadt Aachen mit dem luxemburgischen Troisvierges. Mit dem Umbau der Eisenbahnstrecke zu einem modernen Radweg hat die Bahntrasse eine völlig neue Bestimmung erhalten: Vom ›eisernen‹ zum ›grünen‹ Weg.

Radwanderung Tischer Hohes VennDie Landschaft entlang der Vennbahn ist geprägt durch das Hochmoor ›Hohe Venn‹, das dem Radweg seinen Namen verliehen hat. Zum anderen finden Radler vorbei an Wäldern, weitläufigen Wiesen, Feldern, Weiden und Badeseen oft über lange Passagen nichts als unberührte Natur entlang der stillgelegten Trasse vor.

Radwanderung Tischer VennbahnradwegIn den acht Tagen unseres Rad-Abenteuers werden wir allerdings nicht bis Troisvierges fahren. Der letzte Teil des Radwegs dorthin ist ›zu sportlich‹. Wir beschränken uns auf den vollkommen autofreien, gut asphaltierten Teil der Strecke, der mehrmals zwischen deutschem und belgischem Gebiet hin- und herpendelt. Einzelne Partien des Bahnradwegs steigen moderat zwischen 2 bis 3 Prozent an. Nach Abstechern nach Eupen und Malmedy verlassen wir die Grenzregion und folgen dem Verbindungsradweg zum Kylltal-Radweg. Von diesem geht es über den Kalkeifel-Radweg hinunter zur Ahr, an der wir entlangfahren bis Remagen am Rhein.

Radwanderung TischerDie Anmeldung zu dieser Tour erfolgt im Zeitraum vom 1. bis 10. Februar unter 04102-62005 oder per E-Mail petertischer@t-online.de.

Ein besonderer Service: Wer noch nie eine Radwanderung des Heimatvereins mitgemacht hat, bekommt bei seiner Anmeldung den Vorrang. Für die Teilnahme ist eine Mitgliedschaft im Heimatverein nicht erforderlich! Natürlich freuen wir uns über jedes neue Mitglied.

Peter Tischer

 

 

 

 

 

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Heimatverein Großhansdorf-Schmalenbeck e.V.

1.Vors.: Elke Meyer · Heidkoppel 16 · 22927 Großhansdorf · Telefon (04102) 65980